Präsentation
Von Zoe STILLPASS.
In Les Peintres Cubistes (1913) schreibt Guillaume Apollinaire: "Vor allem sind die Künstler Menschen, die unmenschlich werden wollen. Sie suchen mühsam nach den Spuren der Unmenschlichkeit, Spuren, die man nirgends in der Natur findet."
Seit der Renaissance versuchte die Malerei, die Natur "realistisch" darzustellen. Der Kubismus, der von Georges Braque und Pablo Picasso entwickelt wurde, machte sich daran, die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung zu überschreiten und eine tiefere Realität jenseits dessen, was mit dem bloßen Auge sichtbar ist, zu schildern.
Georges Braques "Le Grand Nu" (1907-1908) markiert einen Wendepunkt in dieser neuen Art, die Welt zu sehen. Der Vortrag konzentriert sich auf dieses emblematische Gemälde der Sammlung im Kontext von Braques Arbeit und im weiteren Sinne der Entstehung des Kubismus.
Dieser Vortrag ist für Mitglieder, Pass-M SOLO, Pass-M DUO und Pass-M Jeune kostenlos.
Nützliche Informationen
- Vorstellung, Aufführung
- Grafik
- NEIN
- NEIN
- Erwachsener : 5€
- Alle Altersgruppen